Feichteck (1.114 m)

Nette Tour über drei Gipfel, mit grandiosem Tiefblick ins Ennstal, teils auf Forstwegen, zum Teil weglos.

DSC05572   DSC05600

Von der B115 fahren wir auf dem Güterweg Kochlöffl zum Ausgangspunkt unserer Tour. Nach der zweiten Kehre zweigt links ein netter Wanderweg ab. Der Weg zu unserm erstes Ziel, die Rotmäuer (837m) ist gut markiert. Wir genießen den sehr schöner Ausblick nach Süden ins Ennstal und den Tiefblick nach Weyer bevor es weiter geht.
Wir gehen ca. 500 m am  Aufstiegsweg zurück bevor es dem nächsten Ziel, dem Falkenstein (993m), entgegengeht. Auch dieser Weg ist gut markiert. Hier haben wir einen schönen Ausblick ins Reichraminger Hintergebirge. Weglos geht es Richtung Nordosten zum nächsten Gipfel, dem Feichteck (1114m). Über die Almwiesen findet man ganz leicht zum Gipfel, der durch einen Vermessungspunkt erkennbar ist.

Vom Gipfel sind wir dann noch bis zur Forststraße Richtung Osten weitergegangen. Entlang der Straße, dann über einen Fahrweg über die Alm und schließlich wieder über einen Forstweg gelangen wir wieder zurück auf den Aufstiegsweg.

Advertisements
Veröffentlicht unter Wanderungen | Kommentar hinterlassen

Über das Felsentor auf das Dürre Eck

Gar nicht so einfache Bergtour auf einem teilweise nicht markierten Weg durch ein imposantes Felsentor. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit ist notwendig.

DSC05508   DSC05524

Ausgangspunkt für diese Wanderung ist die Ortschaft Gstadt oder auch Sonnseite von Molln.  Kurz vor dem Ortsende steigen wir links auf den Weg Nr. 28 Richtung Mollner Hütte hinauf. Kurz durch den Wald und dann über den linken Rand der Wiese kommen wir zu einem Karrenweg der uns in wenigen Minuten zum oberen Parkplatz führt. Wir folgen dann der Asphaltstraße, dann dem “Sepp Mittenhuber Steig” durch den Wald in Richtung Mollner Hütte. Kurz vor der Jagdhütte, bei dem markanten Felsen mit Gedenktafel, zweigt ein Jagdsteig links in den Wald ab. Diesem folgen wir nun. Auf ausgeprägten Steigspuren geht es zu einem von weitem sichtbaren Schuttfeld weiter nach oben.
Man überquert dieses zu den Felswänden hin und folgt diesen nach links entlang höher. Schon bald gibt sich das mächtige Felsentor zu erkennen. Weiter geht es nun über lockeren Gelände mit leichten Kletterstellen immer gerade nach oben bis man den Berggrat erreicht. Noch ein kurzes Stück weiter, dann treffen wir auf den Weg Nr. 14 der vom Dorngraben zum Dürren Eck hinaufführt. Diesem Weg folgen wir bis zum Gipfel des Dürren Ecks (1222 m). Die Abstiegsroute führt entlang des Normalweges zuerst zur nahen  Mollner Hütte und letztendlich talwärts zum Ausgangspunkt.

 

Veröffentlicht unter Wanderungen | Kommentar hinterlassen

Himmeleck 2096 m

Vom Liesingtal über den Griesmoarkogel  auf das Himmeleck

DSC05431   DSC05443

Von Wald am Schoberpass fuhren wir in die Liesing zum ehemaligen Alpengasthof Jansenberger, wo wir unsere Wandertour starteten. Gleich von Beginn an führt die Route steil bergan, zunächst auf einem Feldweg hinter dem Haus, bald aber schon in den Wald hinein. Rasch gewinnen wir Höhenmeter und bald schon haben wir die Beisteineralm erreicht. Etwas bequemer geht es weiter auf einem breitem Weg zum Bärensulsattel. Von hier geht es über einen Grashang hinauf zum Griesmoarkogel, von wo wir den restlichen Weg zum Himmeleck schon gut überblicken können. Ein kurzes Stück müssen wir bergab bevor es noch einmal ca. 150 Höhenmeter  zum Gipfelkreuz am Himmeleck hinaufgeht.

Beim Abstieg verlassen wir im Sattel zwischen Himmeleck und Griesmoarkogel  den Wanderweg und wandern auf einem Jägersteig östlich vom Griesmoarkogel vorbei bis zum Rücken. Über diesen führt dann ein wunderbar angelegter Steig hinunter zur Beisteineralm. Von dort steigen wir am Aufstiegsweg zurück zum Ausgangspunkt.

Veröffentlicht unter Wanderungen | Kommentar hinterlassen

Kammspitz 2139 m

Anspruchsvolle Bergtour für den schwindelfreien Bergwanderer auf einen markanten Felsklotz hoch über dem Ennstal.

DSC05361   DSC05377

Oberhalb des Gasthof Sonnhof in Gröbming finde ich eine Parkmöglichkeit neben der Straße. Entlang des steilen Wanderweges Nr. 677 steige ich, einige Male eine Forststraße querend, bis zur Weggabelung mit dem Steig Richtung Säbelboden. Ich bleibe aber auf dem Weg Nr. 677, der von hier nach links zunächst einige Meter flach weitergeht bis man ein Schuttfeld erreicht. Weiter geht es den schuttigem Steig steil hinauf bis man die freien Hänge unterhalb des Gipfelaufbaus erreicht.  Die Felsstufe wird mittels Drahtseilen überwunden, bis man eine mit Gras durchsetzte Felsflanke erreicht. In dieser geht es hinauf zu einer steilen Felsrinne. Durch diese Rinne steigt man zum Gipfelkreuz empor. Die Rinne ist teilweise mit Halteklemmen entschärft.

Nach einer ausgiebigen Rast am Gipfel geht es nun auf der Nordseite des ebenfalls wieder in leichter Kletterei über Stahlbügel ca. 50 Höhenmeter bergab. Auf dem Weg Nr. 678 wandere ich auf dem zunächst noch abschüssigen Grat nach Osten weiter. Bald wird der Grat breiter und man erreicht die Latschenzone, durch die man den Sattel des Zirmel erreicht. Im fortan immer dichter werdenden Bergwald steige ich hinab nach Gröbming.

Veröffentlicht unter Wanderungen | Kommentar hinterlassen

Mölbegg 2080 m

Paradiesische Herbstwanderung mit Aussicht auf das Ennstal

DSC05129   DSC05179

Ausgangspunkt für unsere Wanderung ist der Bergbauernhof Hochbär in Donnersbach in 1256m Seehöhe. Wir erreichen den Bauernhof über eine Asphaltstraße zuerst Richtung Planneralm dann biegen wir links ab und folgen den Markierungen “Mölbegg – Hochstein”. Über eine Bergwiese und gleich in den Hochwald führt uns der markierte Steig gleich steil hinauf. Bald wird der Wald lockerer und wir haben erste interessante Blicke auf das Ennstal und auf den Grimming, der immer mächtiger das Blickfeld beherrscht. schon bald sehen wir die die Gipfelkuppe des schon recht nahen Mölbeggs. Ein stück geht es über den schmäler werdenden Kamm und dann mäßig steigend zum Sattel. über den Breiten Kammrücken steigen wir zum Gipfel hinauf. Dor werden wir mit einer sehr lohnenden Aussicht auf  Grimming, Totes Gebirge, Schladminger Tauern belohnt.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Lahngangkogel 1778 m

Rundwanderung über Lahngangkogel zur Wagenbänkalm und über verträumte Forststraßen und Richtung Mödlinger Hütte und am Weitwanderweg über die Filzenalm zurück zur Oberst-Klinke-Hütte.

DSC05059   DSC05062

Bei der Oberst-Klinke-Hütte starten wir unsere Wanderung zum Lahngangkogel. Ab dem Kaiblinggatterl liegt schon Schnee, der weg ist aber trotzdem sehr gut erkennbar und wir gelangen recht schnell zum Gipfel. über den südseitlichen Rücken wandern wir direkt zur Wagenbänkalm hinab. Da die Alm noch bis ende September bewirtschaftet ist, kehren wir kurz ein. Gestärkt geht es ostwärts auf Forststraßen vier Kilometer immer links vom Wagenbänkbach talwärts zur Holzknechthütte. Wieder bergauf gehen wir weiter auf der Forststraße zur Furt über den Filzenbach und erreichen bald den Weitwanderweg 601/608. Nun könnte man noch zur Mödlinger Hütte hinaufsteigen. Wir entscheiden uns aber direkt am Weitwanderweg über die Vordere Filzenalm zum Kaiblinggatterl und zur Oberst-Klinke-Hütte zurückzuwandern.

Veröffentlicht unter Wanderungen | Kommentar hinterlassen

Hochschwung 2196 m

Tour über herrliche Grasmatten zu einem großartigen Aussichtsberg

   DSC04995   DSC04997

Die Anreise erfolgt über Oppenberg und das Gullingtal zum Parkplatz beim Gschwandtner.

Immer dem Weg Nr.942 folgend, wandern wir unserem Ziel entgegen. Ab dem Almwirt geht es auf der Forststraße bis zur Abzweigung der beginnenden Schitouren-Markierung aufwärts. Auf einer breiten Holzbrücke Überqueren wir den Möderingbach, danach geht es steiler bergauf. Wir folgen der Markierung nun meist entlang von Waldschneisen und Karrenwegen bis in die Nähe der Mödering-Jagdhütte (1566m) und weiter in das östlich von der Hütte gelegene offene Kar höher. Aus dem Kar geht es steiler ansteigend zum Kamm hinauf und dann links über den breiten Gratrücken zum Vorgipfel. Über eine kleine Scharte erreicht man schlussendlich den Gipfel des Hochschwungs.

Nach einer Rast gehen wir zurück zum Vorgipfel und setzen unser Wanderung weglos am Grat entlang Richtung nordwesten zum Sommereck fort. Von dort steigen wir Richtung westen zu dem Breiten Rücken mit den kleinen Lacken und dann über den sehr steilen Hang ins Kar hinunter. Wieder am markierten Weg angekommen wandern wir am Aufstiegsweg zum Ausgangspunkt zurück.

Veröffentlicht unter Wanderungen | Kommentar hinterlassen