Großer und Kleiner Größtenberg

Lange Tour über wenig bekannte Steige von der Schaumbergalm durch das Ahorntal auf zwei traumhafte Aussichtsberg im Nationalpark Kalkalpen.

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In meiner neuen Kompass Karte vom Nationalpark Kalkalpen sind wieder viele alte Steige eingezeichnet, die in der Vorgängerkarte nicht mehr eingetragen waren. Unter anderem ein Steig von der Alten Schaumbergalm durch das Ahorntal auf dem Größtenberg. Bei herrlichem Herbstwetter machte ich mich heute auf, um diesen Weg zu erkunden. Ausgangspunkt war beim Parkplatz Schwarzgraben im Bodinggraben. Über den markierten Weg 472A ging es zuerst zur Schaumbergalm.  Weiter geht es weglos über die Almfläche zur verfallenen alten Schaumbergalm. Hier beginnt ein alter Steig, der am Anfang auch noch ganz gut erkennbar ist. Bald aber werden die Steigspuren immer schwächer. Aber einige Steinmandln weisen mir den Weg ins Ahorntal. Nun folgt ein steiler Anstieg auf der rechten, latschenfreien Seite  des Tales über steiniges Gelände bis zu einer Doline. Die Doline wird rechts umgangen. Die Latschen sind dort etwas ausgeschnitten. Weiter aufwärts weisen einige Steinmandln den Weg. Am Sattel angekommen erreicht man zum markierten Weg, der  zum Großen Größtenberg (1724m) führt. Nach einer kurzen Gipfelrast geht es wieder zurück Richtung Weingartalm. Bei einigen Steinmandln beginnt der Steig zu dem um 4 Meter niedrigeren Kleinen Größtenberg . Seit einigen Jahren ziert auch den kleinen Bruder des Größtenberg ein Gipfelkreuz.

Über Weingartalm und zum Steyrsteg wandere ich  zurück zum Ausgangspunkt

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Alpstein 1443 m

Lange Wanderung über geheimnisvolle, alte Steige im Hintergebirge auf den Alpstein

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Beginn der mehrstündigen Tour ist beim Jagahäusl im Bodinggraben. Flott wandern wir zurück zum Parkplatz Schwarzgraben und folgen dann den Weg Nr. 472A zur Schaumbergalm. Auf der Alm, die heuer schon geschlossen hat, machen wir eine kurze Rast. Dann wandern wir in östlicher Richtung über die Alm und steigen weglos steil hinunter in den Jörglgraben. Bald schon erreichen wir die ehemalige Forststraße die noch ganz gut erkennbar ist. Dieser folgen wir talabwärts vorbei an den Resten der einstigen Jagdhütte Jörglgraben bis zur Abzweigung Bretterries. Auf denn alten, sehr schön angelegten Steig der großteils noch sehr gut erkennbar ist steigen wir zum Kienrücken hinauf. Am Rücken angekommen folgen wir diesen Richtung links. Dem immer steiler werdenden Rücken folgen wir bis wir die Alm unterhalb des Alpsteins erreichen. Wir steigen dann in nördlicher Richtung auf den Rücken und folgen dann diesen nach Westen. Kurz vor dem Gipfel gibt es noch eine kleine Kletterei. Drei Meter müssen wir hinauf steigen bevor wir dann den Alpstein Gipfel erreichen. Auf dem markierten Weg führt der Rest unserer Wanderung über den Trämpl zur Ebenforstalm. Dort wird natürlich eingekehrt bevor es wieder hinab in den Bodinggraben geht.

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Hochstein 2183 m

Sehr schöne und aussichtsreiche Tour zwischen Ennstal und Plannerkessel

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Vom angeblich höchstgelegenen Haus in Donnersbach, dem Hochbär, starten wir unsere heutige Tour. Vom Parkplatz geht es auf einem markierten Weg zum Waldrand und weiter relativ steil durch den Wald bergauf. Dabei queren wir dreimal einen Forstweg. Weiter wandern wir durch den sehr mit Heidelbeersträucher bewachsenen Wald und erreichen man nach ca. 50 min Gehzeit eine kleine Lacke. Entlang eines Rückens steigen wir weiter hinauf bis zur Weggabelung Mölbegg – Hochstein. Von hier sind es noch ca. 1,5 h bis zum Gipfel. Der Weg führt entlang eines langen Grat Richtung Süden vorbei an der Edelweißspitze (1990m) und über einen relative schmaler Steig weiter zum Fuße des Hochsteins. Der letzte Anstieg ist relativ steil und bei Nässe nicht zu empfehlen. Nach ca. -3,5 h erreichen wir den Gipfel.

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Großer Buchstein 2224 m

Über den Klettersteig Südwandband auf den Großen Buchstein

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Gleich beim Bahnübergang beginnt der Weg Nr. 641 zum Buchsteinhaus. Der Markierung folgen wir steil durch den Wald. Immer wieder queren wir die Schotterstraße. Zwischendur hat man schon hier einige wundervolle Blicke auf die südlichen Gesäusegipfel (Planspitze, Hochtor, Ödstein, Reichenstein, Sparafeld) Schließlich erreichen wir das Ende der Schotterstraße und die Talstation der Seilbahn zum Buchsteinhaus.Mit sehr vielen Kehren führ der Weg bergauf bis zum Buchsteinhaus das wir nach gut 2 Stunden Gehzeit erreichen. Nach einer kurzen Jausen Pause geht es noch eine Stunde weiter bis zum Einstieg des Klettersteigs. Wenige Meter oberhalb des Normalweges ist eine orange Tafel mit der Aufschrift „Südwandsteig“ gut sichtbar angebracht. Der Wanddurchstieg mit herrlichen Tiefblicken führt auf einem Band leicht ansteigend quer durch die Südwand, Nach einem Zwischenabstieg in eine Schlucht, steigt man durch eine Art Kamin steiler bergauf, bis man ein Steinmandl auf einem kurzen Grat erreicht. Vom Ausstieg des Klettersteiges geht man in westlicher Richtung zum Gipfelkreuz des Großen Buchsteins.

Abgestiegen sind wir auf dem Normalweg.

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Großes Bäreneck 2071 m

Genusstour in den Wölzer Tauern

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Startpunkt für unsere heutigen Tour ist die Talstation von der Riesneralm in Donnersbachwald. Mit der Seilbahn fahren wir zur Riesneralm hinauf und ersparen uns den weniger interessanten Aufstieg auf der Forststaße. Beim Berghotel beginnen wir unsere Wanderung zur Finsterkaralm. Nach der Alm steigen wir zum Finsterkarsee hinauf. Hier nützen wir die Gelegenheit zur Abkühlung und hüpfen kurz in den See. Danach geht es wieder steil bergauf Richtung Finsterkarspitz. Über einem schmalen Grat geht es weiter auf das Gr. Bäreneck. Nach unserer Typischen Gipfeljause wandern wir weiter auf den Silberkarspitz, der ebenfalls ein kleines Gipfelkreuz aufweist. Über die Gstemmerscharte steigen wir zur Mörsbachhütte hinab. Nach einer kurzen Einkehr  wandern wir weiter zu unserem Ausgangspunkt, dem Parkplatz bei der Talstation.

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Hühnereck 2035 m

Vom Perlweinhof über die Michelirlingsee zum Hühnereck. Landschaftlich sehr schöne Tour in den Wölzer Tauern.

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Die Tour startet beim Parkplatz ca. 50m oberhalb des Perweinhof in Donnersbachwald. Der Weg bis zur Michelirlingalm ist markiert. Er verläuft zunächst auf dem Forstweg und biegt dann nach kurzem Stück links auf einen breiten Waldfahrweg. Dieser führt zur nicht bewirtschafteten Kalchgruberalm. Von dort weiter der Markierung folgend auf der Forststraße. Aufgrund forstlicher Arbeiten war der Wanderweg im Bereich Resialm – Plotscheralm gesperrt und der weitere Aufstieg bis zur Michelirlingalm war nur über die Forststraße möglich. Für den etwas langwierigen Aufstieg wurden wir aber reichlich belohnt. Landschaftlich traumhaft liegt die Alm vor uns. Entlang dem Bach geht es noch einmal kräftig, aber nicht weit bergauf zum Michelirlingsee. Nach einer kurzen Rast am See wandern wir weiter zum Hühnereck. Rechts vorbei führen Steigspuren hinauf zum Rücken und diesem entlang gelangen wir leicht zum neuem Gipfelkreuz mit herrlichster Aussicht.

Über den Aufstiegsweg geht es dann wieder zurück ins Tal.

 

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Zwillingskogel 1402m

Überschreitung des Zwillingkogels, einem Voralpenberg zwischen Almtal und Traunsee

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Schon bei der Anfahrt nach Grünau fällt einem der Doppelgipfel des Zwillingskogels ins Auge. Am Bahnhof in Grünau beginnt unsere Wanderung auf den Zwillingskogel. Die ganze Wanderung ist vorbildlich beschildert . Man wandert das erste Stück entlang der Gleise, biegt dann nach links ab und folgt dem Weg mit der Nr. 419 zum Gipfel. Über einige steilere felsige Wegabschnitte helfen Seile hinweg. Der Blick zum Traunstein und in das Alpenvorland lassen die Anstrengungen des Aufstiegs schnell vergessen. Die Überschreitung über Durchgang und Hauergraben bietet eine abwechslungsreiche Runde. Der Abstieg vom Durchgang kann trotz gut angelegten Weg bei Nässe etwas unangenehm werden. Ab der Forststraße wandert man entspannt durch den Hauergraben talaus.

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